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Endlich Bewegung in Sachen Tempo 30 vor Kitas

Die Tempo-30-Schilder vor dem „Spatzennest“, der Kita Waldenburger Straße und der „Krümelkiste“ in Pleißa kommen. Für die beiden erstgenannten Kitas liegen die entsprechenden Anträge jetzt beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Weil es sich um Staatstraßen handelt, muss das Amt die Schilder aufstellen.  An der Kita in Pleißa wird die Stadt selbst tätig. Darüber informierte heute Abend Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel („Freie Wähler“) die Mitglieder des Stadtelternrates. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird jeweils zeitlich auf die Öffnungszeiten der Kita begrenzt werden. Gleichzeitig wird das Schild „Achtung Kinder“ mit aufgestellt. Die Elternvertreter setzen sich auf verschiedenen Ebenen schon seit Jahren für die Geschwindigkeitsbegrenzungen ein, zuletzt wurde im Arbeitskreis Kita darüber gesprochen. Der OB war der Einladung zur Mitgliederversammlung des Stadtelternrates gefolgt, um sich mit den Elternvertretern zur Kitasatzung auszutauschen. Diese hatte der Stadtelternrat im Mai an den OB übergeben. Über die Ergebnisse des gut einstündigen, konstruktiven Gespräches werden wir an dieser Stelle noch informieren.

Lesepaten wollen bei Kindern Freude an Büchern wecken

Seit drei Jahren gibt es das Projekt „Lesepaten“ in der Stadt und am 2. Mai trafen sich alle 13 Paten auf Einladung von Regina Vogel im Esche-Museum zur Auswertung ihrer Arbeit und zum Gedankenaustausch. Sie hat das Projekt, welches es bereits in vielen Städten deutschlandweit gibt, ins Leben gerufen und betreut es nach wie vor mit großer Freude.

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Vor- und Nachbereitungszeit Thema im Arbeitskreis Kita

Am 8. Juni trifft sich der Arbeitskreis Kita des Stadtelternrates ab 19.30 Uhr zu seiner nächsten Sitzung in der „Wunderbar“ an der Hohensteiner Straße. Dabei soll unter anderem auch darüber beraten werden, wie nach dem Ablehnung des CDU-Antrages zur Vor- und Nachbereitungszeit bei diesem Thema nach Meinung der Elternvertreter weiter vorgegangen werden soll. Bekanntlich wollte die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung mit der Erstellung eines Konzepts zur Anerkennung der Vor- und Nachbereitungszeiten in Kindertagesstätten beauftragen. Die Mehrheit der Stadträte lehnte die Erstellung dieses Konzeptes auf der Stadtratssitzung am 8. Mai ab. Vor- und Nachbereitungszeit Thema im Arbeitskreis Kita weiterlesen

Das wollen Elternvertreter in den Kitas in Limbach-Oberfrohna verbessern

Wie könnten die heiß begehrten Kita-Plätze in Limbach-Oberfrohna künftig gerecht vergeben werden? Eine Idee dazu hat der Stadtelternrat Limbach-Oberfrohna jetzt im Büro von Oberbürgermeister Jesko Vogel (Freie Wähler) übergeben. Die so genannte „Limbo-Karte“ ist Bestandteil der vom Stadtelternrat überarbeiteten „Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen in städtischen Kindertageseinrichtungen der Großen Kreisstadt Limbach-Oberfrohna“. Die derzeit gültige Satzung existiert bereits seit 2005. Viele Punkte müssen laut Stadtelternrat dringend überarbeitet werden.
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Stadtbibliothek lädt wieder zum Vorlesevormittag ein

Wäre der kommende Samstag nicht einmal eine gute Gelegenheit, einen gemütlichen Vormittag mit der Familie in der Stadtbibliothek an der Moritzstraße 12 zu verbringen? Dort wird – wie an jedem ersten Samstag im Monat – zwischen 10 und 10.30 Uhr Kindern ab vier Jahren wieder aus ausgewählten Büchern vorgelesen. „Mit der Vorlesestunde wollen wir bei den Kindern die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken und sie früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt bringen“, sagt Katy Barthel, Leiterin der Stadtbibliothek Limbach-Oberfrohna. Das Ziel ist klar: Am Ende sollen aus den Mädchen und Jungen nicht nur eifrige Bücherwürmer, sondern auch rege Nutzer der Stadtbibliothek werden.

Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Bildungsverständnis

Der Übergang von Kita zur Schule gelingt reibungslos, wenn sich ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern gemeinsam richtig ins Zeug legen. Das ist ein Ergebnis eines Treffens, zudem am Montag Elternvertreter, Erzieherinnen, Vertreter von Stadt und Landkreis in der Grundschule Kändler zusammenkamen.

Die Schulleiterin, Marlies Pfeiffer, war so freundlich, die Türen ihres Hauses für die kleine Runde an Interessierten zu öffnen. In ihrem Impulsvortrag zeigte die Schulleiterin, wie unkompliziert der Übergang von der Kita „Wirbelwind“ in die Grundschule Kändler funktioniert. Besonders toll: Die Eltern werden von Kita und Schule allumfassend in den Übergang mit einbezogen.

So funktioniert der Übergang in Kändler

Jedes Jahr im August stellt die Schulleiterin in der Kita „Wirbelwind“ das Programm der Vorschule vor. Der detaillierte Plan wird den Eltern ausgehändigt, sodass diese ganz genau wissen, was an welchem Tag passieren wird. Die Lehrerin, welche die Vorschulgruppe in der Kita betreut, dokumentiert innerhalb des Vorschuljahres für jedes einzelne Kind dessen Stärken und Schwächen. Falls bis zum Beginn des Schuljahres noch etwas verbessert werden sollte, informiert sie die Eltern in Einzelgesprächen darüber. „Dabei geht es nicht darum, dass die Kinder von 20 rückwärts zählen oder schon schreiben können. Aber wir erwarten schon, dass die Kinder sich selbstständig die Schnürsenkel zubinden können“, sagte Marlies Pfeiffer.

Eltern sind mehr gefragt

Und auch wenn der Übergang von Kita zur Schule in Kändler reibungslos funktioniert, gibt es für den Stadtelternrat Limbach-Oberfrohna zwei Baustellen, die absolut inakzeptabel sind. Wie bereits das Gesundheitsamt des Landkreises hat auch Marlies Pfeiffer bestätigt, dass die motorischen Auffälligkeiten und Sprachauffälligkeiten bei den Kindern über die Jahre zugenommen haben. „Aufgrund des miserablen Personalsschlüssels in den sächsischen Kitas, der es leider mit sich bringt, dass die ErzieherInnen kaum noch Zeit für ein längeres intensives Gespräch mit den Kindern haben, müssen die Eltern mehr tun“, sagte Christian Wobst, Vorsitzender des Stadtelternrates Limbach-Oberfrohna. Seiner Einschätzung nach brauchen Kinder weder am Nachmittag noch am Abend einen Fernseher. „Was sie brauchen, sind gute Bücher und Menschen, die ihnen etwas vorlesen und die beim Lesen entstehende Fragen beantworten.“

Termin für nächstes Treffen steht fest

„Ich bedanke mich für die interessanten Ausführungen von Marlies Pfeiffer. Ziel unseres Netzwerkes ist es, zusammen mit Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen ein gemeinsames Verständnis von Bildung zu entwickeln“, sagte Christian Wobst. Die Veranstaltung in Kändler fand innerhalb des Programms „Qualität vor Ort“ statt. Mit Unterstützung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung will der Stadtelternrat innerhalb eines Jahres Eltern, Erzieher und Lehrer an einen Tisch bringen, um sich darüber auszutauschen, wie frühe Bildung in Limbach-Oberfrohna noch besser funktionieren könnte.

Das nächste Treffen findet am 6. Juni, 18 Uhr, statt. Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. Weitere Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen, die mit dabei sein wollen, melden sich bitte einfach unverbindlich per Mail unter frage@stelli.org. Unter dieser Adresse werden auch alle offenen Fragen zum Netzwerk beantwortet.

Darf dem SMK die mathematische Bildung wirklich so egal sein?

Die Technische Universität Chemnitz hat gestern eine eine interessante Pressemitteilung veröffentlicht. Bemerkenswert ist der Vorgang insoweit, als dass die Unis in Sachsen bisher nicht dafür bekannt waren, Alarm zu schlagen, wenn es um die Vorbildung der Studienbewerber ging. Bisher wurde versucht, mit Vorbereitungskursen an den Unis und Fachhochschulen die schlechte Vorbereitung auf ein Studium durch die Schulen mit Vorbereitungskursen auszumerzen. Offensichtlich reicht das nicht mehr, weshalb die sächsischen Unis jetzt Alarm schlagen. Man merkt der Pressemitteilung deutlich die Bemühungen an, die richtigen Worte zu finden, ohne das Kultusministerium vor den Kopf zu stoßen. Für uns stelt sich nach Lektüre der Presseinfo nur eine Frage: Darf dem SMK die mathematische Bildung wirklich so geal sien? Wir haben das Thema gestern im Arbeitskreis Schule angesprochen. Wir können aber nur etwas ändern, wenn mehr Eltern in Limbach-Oberfrohna ihren Unmut über die aktuellen Zustände an den Schulen deutlich äußern.

Katastrophaler Kita-Personalschlüssel: In der CDU beginnt das Nachdenken

24 Kinder in einer Gruppe und nur eine Erzieherin. Jan Hippold, CDU-Stadtrat und CDU-Landtagsabgeordneter, staunte am Freitagabend nicht schlecht, als er hörte, dass dieses Betreuungsverhältnis im Sinne des Sächsischen Kitagesetzes vollkommen in Ordnung geht. Zum Glück hatte Jens Kluge, der Sprecher der Graswurzelinitiative, den sächsischen Bildungsplan mit in zum CDU-Stammtisch in die Parkschänke gebracht. Denn die hohen Anforderungen, die mit diesem an die Erzieherinnen und Erzieher in den sächsischen Kitas gestellt werden, lassen sich von einer Erzieherin beziehungsweise einem Erzieher, der von 24 Kindern zwischen drei und sieben Jahren umgeben ist, nicht umsetzen. „Da geht es dann nur noch um Betreuung und nicht mehr um Bildung“, so Jens Kluge weiter.

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