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Hilfen zum Lesestart gibt es auch in LO

Kennt ihr schon das Programm Lesestart? „Lesestart 1–2–3“ ist ein bundesweites Programm zur frühen Sprach- und Leseförderung. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Stiftung Lesen durchgeführt.

In drei aufeinander folgenden Jahren erhalten Eltern für ihre Kinder im Alter von einem, zwei und drei Jahren Lesestart-Sets. Die ersten beiden Sets können sie in teilnehmenden Kinderarztpraxen bekommen, das dritte Set in der Bücherei vor Ort. Zu allen drei Sets gehören ein altersgerechtes Bilderbuch, Informationen für die Eltern mit Alltagstipps zum Vorlesen und Erzählen und eine kleine Stofftasche. 

Selbstverständlich sind auch eine Kinderarztpraxis und die Stadtbibliothek  mit dabei. Die konkreten Adresse findet ihr über die Suche.

Eure Fragen an die beiden OB-Kandidaten

Am 6. Februar soll in Limbach-Oberfrohna ein neuer Oberbürgermeister gewählt werden. Für die Freien Wähler tritt Gerd Härtig an, Jan Hippold geht für die CDU ins Rennen. Wir hatten Euch Mitte November gebeten, uns Fragen zu schicken. Heute haben wir die Fragen an die beiden Kandidaten per Mail weitergeleitet und um Beantwortung bis 20. Januar gebeten. Am 21. Januar werden wir die Fragen dann an dieser Stelle als Wahlprüfsteine veröffentlichen. Eure Fragen an die beiden OB-Kandidaten weiterlesen

Was bewegt Euch in LO?

Liebe Eltern, Euch brennen Fragen zu den Themen Kita, Hort und Schule in unserer Stadt unter den Nägeln? Prima! Dann nutzt die Möglichkeit, diese loszuwerden und sendet sie einfach bis zum 10. Dezember 2021 an frage@stelli.org.

Wir werden die Fragen sammeln und im Vorfeld der im kommenden Jahr anstehenden Oberbürgermeisterwahlen anonymisiert an die beiden derzeit nominierten Kandidaten, Jan Hippold (CDU) und Gerd Härtig (Freie Wähler), als Wahlprüfsteine weiterleiten.

Nach Erhalt der Antworten veröffentlichen wir an dieser Stelle eine Übersicht der jeweiligen Positionen zu Eurer Orientierung.

Also dann, ran an die Tasten! Wir sind schon gespannt!

#Restart Stadtelternrat

Nach den Wahlen der Elternräte in Kitas und Schulen laden wir alle Elternvertreter sowie interessierte Eltern recht herzlich zu einem ersten Kennenlernen ein.

Die Veranstaltung findet am 9. November zwischen 19 und 21 Uhr im Jugendhaus Rußdorf, Meinsdorfer Straße 5, statt.

Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, was der Stadtelternrat Limbach-Oberfrohna e.V. im Schuljahr 2021/2022 erreichen kann und will.

Es würde uns sehr freuen, wenn ihr euch die Teilnahme einrichten könntet und die Veranstaltung in euren Netzwerken fleißig teilt (vor allem auch in Richtung der neu gewählten ElternvertreterInnen aus Kita und Schule). Bei Facebook findet ihr die Veranstaltung unter diesem Link.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine kurze Mail bei Teilnahme an frage@stelli.org zur besseren Planung wäre aber toll.

In die Grundschule Pleißa wird in Zukunft weiter kräftig investiert.

Bedingungen für Kinder in Pleißa verbessern sich weiter

Die Grundschule Pleißa bekommt eine neue Außensportanlage. Darüber wurde Anfang September bei einer Bürgerversammlung im „Schützenhaus“ Pleißa informiert. Im städtischen Haushalt sind dafür rund 600.000 Euro eingeplant. Weitere 75.000 Euro sollen für die weitere Digitalisierung der Schule aufgewendet werden. Mit rund 100.000 Euro schlage die Umrüstung der Beleuchtung auf LED zu Buche. Auch für Kita, Feuerwehr und Rathaus sind in den kommenden Jahren Gelder eingestellt.

Freuen dürfen sich auch die Bücherfans im Ortsteil: Nachdem die Schulbibliothek der Grundschule Pleißa leider nicht allen Kindern zur Verfügung steht, wird es unter dem Namen „Bücherschenke“ ab dem 10. November ein entsprechendes, für jeden frei zugängliches Angebot im ehemaligen Rathaus von Pleißa geben. Das Konzept basiert auf den bekannten Bücherzellen unter dem Motto „Bring eins – Nimm eins“. Das heißt, die Bücher können von den Interessierten mitgenommen werden. Über Nachschub an neuen gebrauchten Büchern freuen sich die Initiatoren aber selbstverständlich auch.

Bei der Bürgerversammlung wurde zudem über nicht ganz ungefährliche Stellen auf dem Schulweg der Pleißaer Kinder sowie Tempo-30-Bereiche gesprochen. Hier gab es eine rege Diskussion und die Verwaltung nahm einige Anregungen mit. Auch die geplanten Radwege nach Rabenstein und Wüstenbrand waren Thema.

Drachenfest auf dem Hundesportplatz in Pleißa

Der Heimatverein Pleißa und der Hundesportverein Pleißa laden für den 3. Oktober ab 14 Uhr zum Drachenfest auf den Hundesportplatz Pleißa ein.

Bei passendem Wind können Jung und Alt ihre Drachen steigen lassen.

Die Mobile Kunstwerkstatt des Heimatvereins ist ebenfalls mit vor Ort. Mädchen und Jungen können dort nach Herzenslust aus Holz, Metall und Naturmaterialien kleine Kunstwerke gestalten.
 
Es lohnt sich aber durchaus, auch schon im Vorfeld kreativ zu sein. Denn der Heimatverein Pleißa will einmal mehr den schönsten, von den Kindern selbst gebastelten Drachen prämieren.
 
Die Kinder der Klasse 4 der Grundschule Pleißa backen leckeren Kuchen und geben diesen zusammen mit Kaffee und Kakao gegen eine Spende für die Klassenkasse ab. Wer es herzhafter mag: Die Mitglieder des Hundesportvereins werden Roster und Steaks grillen.

Sieben Punkte für einen gelingenden Übergang von der Kita zur Schule

„Der Übergang in die Schule ist eine der fundamentalsten Veränderungen in einem mitteleuropäischen Kinderleben.“ Das sagte Prof. Dr. Kathrin Aghamiri von der Fachhochschule Münster im Mai beim Fachforums „Wenn kleine Demokrat*innen in die Schule kommen … – Partizipation am Übergang Kita-Grundschule“. Damit der Übergang so reibungslos wie möglich über die Bühne geht und die Kinder gut in der Schule ankommen, müssen Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen Hand in Hand arbeiten. 

Leider hat das Sächsische Kultusministerium im Jahr 2018 die Vorschularbeit allein in die Hände der Eltern und der sächsischen Kitas gelegt, weil jahrelang von der Politik der Bedarf an LehrerInnen falsch eingeschätzt wurde. Das Problem: Mit einem der schlechtesten Personalschlüssel im ganzen Land sieht es in den Kitas auch nicht gerade rosig aus. Die Corona-Pandemie hat ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen. Wenn sich Eltern jetzt also Sorgen machen, dass der Übergang von der Kita in die Grundschule in diesem Jahr nicht ganz so reibungslos über die Bühne gehen wird, dann ist das nicht vollkommen unbegründet.

Der Stadtelternrat hat sich von Anfang an dafür stark gemacht, dass Kitas und Grundschulen gemeinsam mit den Eltern in der Stadt ein gemeinsames Bildungsverständnis entwickeln. Wie elementar ein solches gemeinsames Verständnis des Bildungsauftrags für einen gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule ist, zeigte jüngst ein digitales Fachforum zur partizipativen Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Grundschule. Auf der Seite des Projektes „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ werden die Ergebnisse jetzt dokumentiert.

Demnach sind unter anderem folgende Punkte für einen gelingenden Übergang entscheidend:

• Bereitschaft aller AkteurInnen (Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen) zur Kooperation und sowie eine stetige und zielgerichtete Kommunikation

• Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen (Personal) in Kita und Schule

• gemeinsames Bildungsverständnis von Eltern, Kita und Schule eines Sozialraumes (also zum Beispiel eines Ortsteils)

• zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule eines Sozialraumes

• Angebote der Mitbestimmung in Kita (Kinderrat) und Schule (Klassenrat), um den Kindern deutlich zu machen, dass sie eine Stimme haben und diese auch gehört wird

• gegenseitiger Besuch von Veranstaltungen (Theaterveranstaltung, Lauftag) oder der Einrichtung (Grundschüler lesen den Vorschulen in der Kita vor)

• Berücksichtigung der Ideen von Kindern und Eltern

Elisabeth Dannenmann vom AWO Landesverband Schleswig-Holstein hat es in ihrem Vortrag während des digitalen Fachforums wie folgt auf den Punkt gebracht:

„Partizipation ist… 

• ein Kinderrecht

• eine Haltung

• eine Grundlage für pädagogisches Handeln“.

Ausgehend von diesem Idealbild haben wir in Limbach-Oberfrohna beim partizipativen Übergang von der Kita in die Grundschule sicher noch ein bisschen Luft nach oben. Wer mit uns gemeinsam etwas bewegen möchte, der kann sich gern unter frage@stelli.org bei uns melden.

 

„ Juchhe ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein…“

Diese Zeile aus einem bekannten Kinderlied trifft auch in diesem Jahr wieder auf die Vorschulkinder zu, die vom Kindergarten in die Grundschule wechseln.

Der neue, wichtige Lebensabschnitt wird nicht nur von den Schulanfängern, sondern auch von deren Eltern mit vielen Erwartungen verknüpft. Während die Freude auf die Schule, auf das Neue und Unbekannte, den tollen Ranzen und nicht zuletzt auf die Zuckertüte bei den ABC- Schützen wächst, bewegen viele Eltern auch Fragen wie:

  • Wird mein Kind die Anforderungen der Schule erfüllen können?
  • Wird das Stillsitzen und Zuhören klappen?
  • Ist unser Kind gut auf den Schuleintritt vorbereitet?
  • Was können wir bis zum Schulanfang noch üben und trainieren?

Da es auch in diesem Jahr für die Vorschüler coronabedingt nicht möglich war, ihre künftige Schule näher kennenzulernen und sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen, sollen einige Hinweise und Gedanken für die Eltern der künftigen Erstklässler an dieser Stelle einen kleinen Einblick geben, wie sie ihr Kind unterstützen und vorbereiten können, damit der Übergang in die Grundschule gut gelingt.

  • Das Kind muss zum Schuleintritt noch nicht lesen, schreiben und rechnen können.
  • In spielerischen Situationen kann das Zählen, das Erfassen von einfachen Mengen, das richtige Halten des Stiftes und das Einhalten von Begrenzungen beim Malen Beachtung finden.
  • Es ist wichtig, das Sprechen und Zuhören zu üben, Geschichten vorzulesen oder gemeinsam zu malen, zu basteln und zu bauen. Alltagssituationen bieten viele Möglichkeiten, um das Sprechen im Satz und das Erzählen von Erlebnissen zu trainieren. Zügiges An- und Ausziehen, Schleifen binden und Ordnung in seinen Sachen halten, sind weitere wichtige Fähigkeiten, die ein künftiges Schulkind braucht. 
  • Auch das Abwarten und sich Zurücknehmen, wenn man mit anderen Kindern zusammen lernt, ist für unsere jüngsten Schüler nicht immer leicht. 

Es ist richtig, das wir Erwachsenen Unterstützung und Hilfe gewähren, wann immer das Kind dies braucht. Viele Dinge können die Kinder in diesem Alter aber auch schon allein bewältigen und werden selbstständiger, wenn wir ihnen unser Vertrauen schenken und sie in ihren Fähigkeiten bestärken.

Genießen Sie die spannende Zeit bis zum Schuleintritt und freuen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind auf den Schulanfang.

Die Autorin
Ines Gläßer verantwortet die Schulvorbereitung an der Grundschule Kändler.